Hoch Helmut bleibt heute am Ball
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Noch
keine Konditionsschwäche zeigte Hoch Helmut am gestrigen
Montag und bescherte der Insel fürs Leben blauen Himmel
und Sonne von Horizont bis Horizont. Auch heute noch
bleibt die Küste unter seinem
Hochdruckeinfluss
sonnig, wobei die Temperaturen von max. 18° C sich bei
dem recht steifen Ostwind etwas kühler anfühlen dürften.
Mittwoch übernimmt kurzzeitig Tief Fe das
Wettergeschehen und bringt Wolken und Regen
bei
kaum noch 15° C, ab Donnerstag wird es aber bereits
wieder freundlicher und sonniger, am Wochenende werden
Temperaturen über 20°C erwartet.Der Wind weht weiter
kräftig aus Ost bis Südost und sorgt für niedrige Tiden
an der Küste. Erst am Donnerstag dreht er auf West.
Zu den Wetterlinks... |
Wenig Wasser - Fährverkehr betroffen
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Der
anhaltende und zunehmende Ostwind wirkt sich inzwischen
stark auf die Wasserstände an der Küste aus. 75
Zentimeter niedriger als normales Tideniedrigwasser
läuft das Wasser nach Berechnungen des Bundesamtes für
Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) heute ab, bereits
gestern hatten die extremen Wasserstände Auswirkungen
auf die Abfahrtszeiten der Fähren der Schiffahrt der
Inselgemeinde. Die Abfahrten um 16 Uhr ab Bensersiel und
Langeoog wurden auf 15 Uhr vor
gezogen,
bei den Abfahrten um 17.30 Uhr kam es zu leichten
Verzögerungen. Die Fahrgäste stiegen gestern Abend über
das Oberdeck ein, damit die Neigung der Brücke nicht zu
groß wurde.Niedrigwasser tritt am heutigen Dienstag
gegen 5:30 und gegen 18 Uhr wahrscheinlich 1 Meter unter
Normal ein.
Daher werden die Abfahrten 16:00 Uhr ab Langeoog
und Bensersiel auf 15:30 Uhr vorverlegt, die Abfahrt
17:30 Uhr ab Langeoog und Bensersiel werden auf 19:00
Uhr verschoben. Alle Ausflugsfahrten fallen aus.
Erst am Donnerstag dreht der Wind von Südost auf
West, so dass sich die Situation dann entspannt.
Der Wind hat in der Deutschen Bucht wegen der Form
der Küste immer wieder starke Auswirkungen auf die
Wasserstände. Bei Nordwestwind "schiebt" der Wind das
Wasser in die Deutsche Bucht, das sich hier staut, da es
nicht abfließen
kann.
Es kommt zu einer Sturmflut. Wind aus südöstlichen
Richtungen treibt das Wasser aus der Bucht heraus. Da
kaum Wasser über Elbe, Weser und Ems nach fließt, sinken
entsprechend die Wasserstände. |
"Wenn Engel reisen...
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...dann
lacht der Himmel", heißt ein altes Sprichwort, und das
galt auch für die Jahresfahrt der Langeooger Senioren am
Sonntag, zu der sich auch Bürgermeister Hans Jansen
gesellt hatte. Helga Leiß hatte für uns eine tolle
Tagesfahrt nach Norderney auf die Beine gestellt. Um
8:45 Uhr waren wir in Langeoog aufgebrochen, und schon
auf der Hinfahrt mit der Langeoog II war die Stimmung
prächtig. Herbert Burmester mit seinem Akkordeon brachte
uns auf dem Schiff und das Schiff in den Wellen zum
Schunkeln.
Eine erste morgendliche Erkundung des Ortes, der im
Vergleich zu Langeoog recht städtisch erscheint
(immerhin hat Norderney über
6.000 Einwohner), führte uns u.a. auch zu dem großen,
weißen "Conversationshaus", das von den
Archtiktenbrüdern Marc und Jens Brune ausgestaltet
wurde, eben jenen Architekten, die auch das neue
Fährhaus in Bensersiel entworfen haben. Danach stärkten
wir uns bei einem Mittagessen im Hotel Ennen.
Nachmittags gab es eine Busrundfahrt über die ganze
Insel, so auch durch die weiten Dünenlandschaften, zur
"Weißen Düne" und zum Ostende. Der sehr freundliche
Busfahrer wusste viel zu erzählen und zu zeigen, auch
wenn er sich ab und zu ein lustiges "haben wir auf
Langeoog auch" anhören musste. Nach einer Kaffee-Pause
im Golfhotel war die Zeit schon wieder viel zu schnell
um, und es hieß
die
Heimfahrt anzutreten. Die herrliche Abendsonne auf der
Rückfahrt und die Farben der Nordsee, die uns auch an
dem Saugbagger vorbeiführte, rundeten diesen schönen Tag
ab. (Bericht & Fotos: Lotte Kremer) |
"Licht an" im Jakob-Pauls-Weg
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Für
Licht am Abend im Jakob-Pauls-Weg hat gestern Edgar
Erdmann von der EWE-Bezirksmeisterei Esens gesorgt, die
auch für die Straßenbeleuchtung auf Langeoog zuständig
ist. Dabei wurde diesmal nicht nur das defekte
Leuchtmittel erneuert, der ganz Kopf wurde getauscht und
durch einen moderneren ersetzt.Als Leuchtmittel
kommen in der Straßenbeleuchtung spezielle Glühbirnen
zum Einsatz, so genannte Quecksilberdampflampen HQL von
OSRAM, die sehr langlebig sind und eine größere
Leuchtkraft aufweisen und speziell für
Straßenbeleuchtung und Industrieanlagen entwickelt
wurden. |
Schönes aus Holz
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Schon
am Sonntag war Holzkünstler Andreas Kronshage auf dem
Kunsthandwerkermarkt im Spöölhus, und hat gezeigt, was
man mit einer Dekupiersäge alles aus Holz machen kann.
Noch bis zum 12. September ist er weiterhin täglich von
10:00 Uhr bis 18:00 Uhr vor Ort, und zeigt, wie man
Fensterbilder,
Spiele oder Puzzle herstellt.
Nach Absprache steht er auch gerne für Workshops
bereit, und führt sie in diese interessante
Holzbearbeitungstechnik ein. |
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Letztes Konzert vor dem Jubiläum
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"Sie
wissen aber schon, dass das Jubiläumskonzert erst am
Samstagabend statt findet?" - Moderator Gerrit Agena
rieb sich bei der Begrüßung verwundert die Augen, der
große Saal des HDI war so gut gefüllt, wie noch nie in
der Saison. Auf der Bühne war es ähnlich,
fast alle Shantymen um Chorleiterin "Puppa" Elisabeth
Peters waren wenige Tage vor dem großen Abend an Deck,
sogar Solist Torsten sang mit gebrochener Hand und
konnte daher als Fischweib statt seines Wagens nur einen
Korb Fische auf die Bühne bringen.Erstmals gab es
nach den Sommerferien keinen "Fototermin" mit Kindern
auf der Bühne.
Das Publikum ging toll mit, war begeistert von "Five
o' clock in the morning", "At the Rising of the Moon", "Cock
Robin" & Co. und sang und schunkelte kräftig mit bei der
"Reeperbahn".

"Bis zum nächsten Mal - Auf Wiedersehen" hieß zum
Schluss, das Wiedersehen gibt es diesmal schon am
Samstag um 19 Uhr im Haus der Insel. |
Riesiger Bagger beeindruckt
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Die
gewaltigen Dimensionen des Baggers EDAX, der seit
Sonntag in der Accumer Ee liegt und von hier aus ein
Sand-Wasser-Gemisch durch die Druckleitung für die
Strandaufspülung vor dem Pirolatal pumpen wird, werden
deutlich, wenn man die Fotos sieht, die Arvid Männicke
von der
Segelschule Langeoog
am Rand der Wattenregatta gemacht hat.
Zu dieser Zeit waren die Crews der EDAX und des
Versorgungsschiffs MCS ANNEKE südlich des Flithörns
damit beschäftigt, den riesigen Schneidkopf zu
montieren, der sich in den letzten Wochen durch die
Platen in der Accumer Ee wühlen wird.
Am Sonntag wurde der Bagger dann an seinen
eigentlichen Einsatzort geschleppt, hier verankert und
startete für einen Testlauf für die Druckleitung am
Montag erstmals die Pumpen. |
Salzwasserfontäne am Hauptbad
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Es
war keine Salzwasserquelle, die sich gestern in einer
großen Fontäne plötzlich ihren Weg durch den Sand an die
Oberfläche suchte und ein warmer Geysir schon gar nicht.
Vielmehr brachte der erste Testlauf der Druckspülleitung
durch den Bagger EDAX in der Accumer Ee kleine
Undichtigkeiten im Verlauf der mehrere Kilometer unter
dem Strand verlegten Rohrleitung zu Tage.
Ein Bagger fuhr die Trasse ab,
legte
die undichten Rohrverbindungen frei, die dann
anschließend nachgezogen wurden. Zwischen den Rohren
wurden Gummidichtungen montiert, bei denen in
Einzelfällen der Anpressdruck nicht ausreichte.
Für viele Gäste und auch die Kinder und Betreuerinnen
des Langeooger Kindergartens war die Aktion ein
willkommenes spektakuläres Schauspiel. Manch einer mag
über den Löffelbagger
gedacht
haben, mit dem "Spielzeug" wäre eine schöne Strandburg
ein Kinderspiel.
Wenn der Test abgeschlossen ist, wird die
Strandaufspülung am Pirolatal beginnen. |
Deichbau in Schilda?
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Viel
ist dieser Tage die Rede vom Dünen- und Küstenschutz,
von der Strandaufspülung vor dem Pirolatal, über die
Rohre am Strand, über gute und weniger gute
Dünenschutzmaßnahmen, um schmale Randdünen zu schützen
usw. ... aber nach allem, was man so mitbekommt, ist es da
nicht ganz verwunderlich, was man am Flinthörn zu sehen
bekommt? Was macht da der Deich bloß in der Reihe, im
Schutze einer ihn um viele Meter überragenden hohen
Düne? ... Und seeseits dieser Düne schließen sich
weitere
Dünen an, oberhalb eines Strandes, der so breit ist,
dass bei Flut vom Dünenfuß aus kaum die Brandung zu
hören ist. ... Und überhaupt der Dünenfuß: Wird er nicht
über hunderte Meter gesäumt von einem großen Feld von
Primärdünen, die eines Tages vielleicht mal als
zusätzliches Bollwerk die winterlichen Sturmfluten
abhalten?? ... Ein Deich so weit weg von der Waterkant?
Solche Art Küstenschutz vermutet man eher in Schilda, wo
die Bürger so manche Streiche spielen, aber doch nicht
in Ostfriesland mit seiner jahrhundertealten Erfahrung
im
Dünenschutz?? ... Im nächsten Langeoog News
Wochenmagazin verraten wir, warum dieser Abschnitt
des Flinthörndeiches alles andere als eine aus fernen
Schilda importierte Methode ist. |
E-Karre komplett zerlegt
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Eine
zerlegte E-Karre steht zur Zeit in der Lackierhalle des
Inselbahnbetriebshofes. Das Schlosser-Team, hier Stephan
Volkmann und Detlef Schrage, hat sie so weit auseinander
gebaut, dass Rahmen und Türen komplett neu gestrichen
werden können. Auch die riesigen Batterien wurden
komplett aus dem Fahrzeug gehoben, Türen demontiert und
Räder abgebaut.Der neue Lackaufbau wird aufwändiger
sein als das Original, durch verschiedene Schichten
Grundierung
und Decklack trägt die Schiffahrt der Inselgemeinde den
besonderen Beanspruchungen durch das spezielle Klima und
die salzhaltige Luft Rechnung. |
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